Die Kipppunkte des Systems

Im Frühjahr 2011 habe ich einige Ideen aufgeschrieben, die mich dann über drei Jahre lang beschäftigt haben und nicht nur die Initialzündung für einen Roman waren, sondern für eine ganze Romanreihe.

In allen vier Romanen – ein fünfter ist in Arbeit – schwingt das Grundgefühl mit, dass unsere Lebenswelt verschiedene Kipppunkte erreicht hat: Zwischenmenschlich, wirtschaftlich, ökologisch.

Im vierten Roman, den ich letzten Monat als Entwurf abgeschlossen habe, stehen diese Kipppunkte im Mittelpunkt der Geschichte – ganz explizit. In den anderen bilden sie den Hintergrund, vor dem die Geschichten sich abspielen.

Ich lese gerade das Buch „Unsere Welt neu denken“ von Maja Göpel und erkenne darin viele meiner Fragen und auch meine Wut wieder, angesichts einer Welt, in der Ellbogen wichtiger sind als menschliches Mitgefühl.

Die Aktualität der Thematik lässt mich noch inständiger als bisher hoffen, dass endlich ein Verlag diese Romane herausbringen wird!

Haltet die Daumen gedrückt!

Geschafft: Die erste Romanfassung ist fertig!

Aus dem Notizbuch …

Von Juni bis Juni hat’s gedauert: Die erste Romanfassung habe ich im Kasten oder besser: Im Notizbuch. Genauer gesagt: In dreien. Bisher ist alles handschriftlich. Ich liebe das Schreiben mit der Hand. Es ist für mich viel sinnlicher und ich kann dabei viel besser meiner Fantasie freien Lauf lassen als vor dem Rechner.

Ein Jahr lang bin ich Morgen für Morgen an meinem Bauwagen-Schreibtisch gesessen, mit starkem Kaffee und Musik auf den Ohren, und habe an der Geschichte gestrickt. Nach und nach haben die Figuren angefangen zu leben – ein faszinierendes Gefühl! Mittlerweile sind sie mir vertraut wie Freunde.

Und wie in einer Freundschaft braucht man auch zu Romanfiguren manchmal etwas Abstand. Zurzeit lasse ich das Manuskript ruhen. Ich warte darauf, dass ich Sehnsucht nach meinen Figuren bekomme, dass es mich in den Fingern juckt, den ersten Entwurf abzutippen. Mal schauen, wie lange das dauert.

Schon jetzt steht fest: Der Roman wird Teil einer Trilogie, zu der auch der Vorgänger gehören wird. Diese Trilogie habe ich einem Verlag angeboten und warte jetzt auf Antwort. Ich dürft gerne die Daumen drücken!

Lesung „Über Mut“

Bildschirmfoto 2016-01-27 um 11.02.19Jetzt sind es kaum noch zwei Wochen, bis ich in der Stadtbibliothek Wiesenburg lesen werde.

Ein Abend zum Thema „Über Mut“, begleitet am Saxophon von Luis Eckenberger. Dazu reicht Irina Seeger, die engagierte Bibliothekarin, badischen Rotwein.

Kommt zahlreich, zum Zuhören, Genießen und Diskutieren. Ich freue mich auf euch!!!

 

Märkische Literaturtage Wiesenburg

 

 

Rhythmus! oder: Märkische Literaturtage

Himmel über Mahlsdorf

Himmel über Mahlsdorf

Mein Schreiben ist eng mit Sinnlichkeit, mit Er-Schmecken, Er-Spüren, Er-Leben und vor allem auch mit Musik und Musikalität von Sprache verwoben. Aus diesem Grund liebe ich Lesungen, vor allem mit Instrumentalbegleitung. Weiterlesen

Fläming: Die Vorbereitungen!

Ende November steht der Umzug an: Die Romanwerkstatt zieht in den Fläming, und zwar genauer gesagt nach Mahlsdorf bei Wiesenburg/ Mark. Da das Haus, das wir beziehen wollen, erst saniert werden muss, haben wir einen alten Zirkuswagen gekauft, in dem wir überwintern werden.

Hier schon einmal ein paar Fotos:

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Die Allee zum Haus

 

 

 

 

 

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Geduld, oder: Das Warten auf Antwort.

Hund auf dem Dach. Fährhaus Caputh

Hund auf dem Dach. Fährhaus Caputh

Seit Ende März liegt das Romanmanuskript jetzt bei einer Berliner Literaturagentin, die ich auf der Leipziger Buchmesse kennen gelernt habe. Der Kontakt mit der Agentin ist angenehm, immer freundlich. Ich halte mich mit Nachfragen zurück, da ich weiß, wieviel Papier sich auf ihrem Schreibtisch stapelt. Aber es fällt mir nicht leicht, mich in Geduld zu üben. Weiterlesen

MUT, oder: Der Weg in den Literaturmarkt

Blick auf Werder, Havel

Blick auf Werder, Havel

Bisher habe ich Exposé und Leseprobe an vier Agenturen geschickt und von drei habe ich Absagen bekommen. Was ich daran positiv fand: Es waren keine Standardschreiben, sondern die AgentInnen sind auf das Manuskript eingegangen. Der Tenor war ähnlich: Die Figuren sind interessant, der Konflikt spannend, aber „der letzte Begeisterungsfunke ist noch nicht übergesprungen.“ Weiterlesen