Eine Welt erwacht zum Leben

Ganz langsam kommen die Farben: Figuren und Orte werden dreidimensional, der Erzähler findet seine Stimme und Bilder und einzelne Szenen fügen sich zu einem ganz eigenen Rhythmus zusammen. Es ist sehr spannend, das zu spüren und zu beobachten: Die am Reißbrett entworfene Geschichte fängt an zu leben!

Rein in den Roman-Raum

Nach einer Schreibpause über die Weihnachtstage habe ich mich wieder in die Geschichte gestürzt. Mir ist bewusst geworden, dass ich jetzt – nach über einem Jahr Arbeit am Konflikt, an der Prämisse, am Plot und der Erzählerstimme – wegkommen muss von der rationalen, planerischen Vorgehensweise und auf eine intuitive Ebene gehen muss. Das ist mir bisher noch nicht ganz gelungen – es fällt mir nicht leicht, jetzt ganz loszulassen, reinzugehen in den Roman-Raum und einfach zu schauen, was passiert …