Plot: Annäherung über Einzelszenen

Das Definieren des Plots über den großen Bogen – keine einfache Sache!

Ich habe etwa zwei Wochen damit verbracht, einige Sätze aufs Papier zu bringen, die meine Geschichte umreißen. Und ich habe mit dabei ertappt, dass ich sehr abstrakt geblieben bin, dass ich eher die psychologische Entwicklung meiner Protagonistin beschrieben habe anstatt die Handlung.

Meine große Frage: Wie stoße ich eine Dynamik zwischen meinen Hauptfiguren an – wie bringe ich „die Sache ins Rollen“? Anscheinend fällt es mir schwer, das Innenleben meiner Figuren in Handlung zu übersetzen. Das ist mir schon bei früheren Roman-Versuchen aufgefallen.

Der Rat meiner Sparringspartnerin: Schau dir noch einmal das Material an, das Du zu Deiner Protagonistin gesammelt hast. Überlege dir, was sie für dich ausmacht. Und dann suche nach Szenen, die genau das zum Ausdruck bringen. Schreibe diese Szenen auf und versuche, dabei möglichst konkret zu werden. Danach machst du dasselbe mit den übrigen Hauptfiguren. Und im Idealfall hast du dann schon ein grobes Szenen-Cluster, das du als Grundlage für deinen Plot nutzen kannst.

Ich habe meiner Fantasie jetzt knapp drei Wochen lang freien Lauf gelassen. Und ich glaube sagen zu können: Es hat funktioniert. Gestern habe ich den Feiertag genutzt, um mein Szenen-Material zu sichten, zu ordnen und zu ergänzen. Und am Ende habe ich meine Geschichte in groben Umrissen vor mir gesehen.

Das fühlt sich verdammt gut an und ich bin sehr gespannt, wie’s jetzt weitergeht!!!

 

 

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