MUT, oder: Der Weg in den Literaturmarkt

Blick auf Werder, Havel

Blick auf Werder, Havel

Bisher habe ich Exposé und Leseprobe an vier Agenturen geschickt und von drei habe ich Absagen bekommen. Was ich daran positiv fand: Es waren keine Standardschreiben, sondern die AgentInnen sind auf das Manuskript eingegangen. Der Tenor war ähnlich: Die Figuren sind interessant, der Konflikt spannend, aber „der letzte Begeisterungsfunke ist noch nicht übergesprungen.“

Ich bin den Anfang des Manuskripts jetzt mehrere Male durchgegangen und bin zu dem Schluss gekommen: Für mich ist der Text so stimmig, sowohl inhaltlich als auch vom Stil her. Ich möchte diese Geschichte genau so erzählen. Mein Schreibcoach sagt dazu: „Es ist schlicht und ergreifend mutig, dass du so konsequent dein Thema, deine Figuren und deinen Stil umgesetzt hast.“

Mein Ziel ist es, mir auf dem Weg in den Literaturmarkt diesen Mut zu behalten, offen zu bleiben für Anregungen, aber mich nicht von dem abbringen zu lassen, was ich erzählen will.

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