Konflikt und Prämisse

Sehr aufgewühlt von dem intensiven Gespräch brauchte ich ein paar Tage, bis ich mich wieder an den Roman machen konnte. Ich wählte aus zwei möglichen „Kandidatinnen“ eine Protagonistin aus. Dann machte ich mich daran, den inneren Konflikt der Protagonistin zu definieren und daraus eine Prämisse zu entwickeln. Das gestaltete sich als erste wirkliche Herausforderung. Ich hatte mich einer Figur ja noch nie auf eine solche Art und Weise genähert und hatte deshalb keine Ahnung wie das gehen sollte.

Ich versuchte es über Bilder, bekam von meiner Sparringspartnerin das Feedback, das sei zu vage. Ich müsse den Grundkonflikt der Protagonistin und die daraus resultierende Prämisse ganz klar definieren. Ich probierte gegensätzliche Begriffspaare für einen möglichen Grundkonflikt aus und von Tag zu Tag bekam ich ein deutlicheres Gefühl, was die Protagonistin für mich ausmachte.

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