Gas geben!

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Aus dem Archiv: Park Sanssouci 2008

Bisher habe ich den Roman in einem „Wechselspiel“ geschrieben: Erst mit der Hand skizziert und zwei, drei Wochen später dann alles abgetippt. Seit dem Ostsee-Urlaub im Juli bin ich aber in einem derartigen Schreibfluss, dass ich mit dem Abtippen nicht hinterherkomme.

Dieses erhöhte Tempo hat mich zuerst etwas durcheinandergewirbelt. Weiterlesen

Leserführung: Wie baue ich Spannung auf?

Je tiefer ich in die Geschichte eintauche, desto häufiger stellt sich mir die Frage: Wann gebe ich welche Informationen preis und wie gehe ich mit der Chronologie der Ereignisse meiner Geschichte um? Manchmal spüre ich regelrecht das Bedürfnis, meine Leser auf die Folter zu spannen, ihnen Wissenshäppchen zu geben, Fragen aufzuwerfen und sie erst einige Zeit später – in einem Aha-Moment – aufzulösen. Weiterlesen

Auf ein Neues!

Am 7. Juli habe ich den Roman Roman und Berlin Berlin sein lassen, bin in den Zug gestiegen und Richtung Süden gefahren – an den Staffelsee, ins traumhaft schöne Blaue Land:

Kreativurlaub im Blauen Land

Kreativpause im Blauen Land

Ich muss gestehen, das ich während der zwei Urlaubswochen kaum an den Roman gedacht habe. Was aber gut war: Denn ich habe jetzt wieder einen frischen Blick auf meine Figuren und mache mich mit neuem Elan an meinen Plot!

 

 

Plot: Annäherung über Einzelszenen

Das Definieren des Plots über den großen Bogen – keine einfache Sache!

Ich habe etwa zwei Wochen damit verbracht, einige Sätze aufs Papier zu bringen, die meine Geschichte umreißen. Und ich habe mit dabei ertappt, dass ich sehr abstrakt geblieben bin, dass ich eher die psychologische Entwicklung meiner Protagonistin beschrieben habe anstatt die Handlung. Weiterlesen

Roter Faden

Ich mailte meine Erzähler-Gedanken an meine Dialog-Partnerin. Sie beglückwünschte mich zu meinen Ideen, sagte, dass die sich für sie sehr stimmig anhörten und dass sie schon eine lebendige Vorstellung von meinem Erzähler habe. Weiterlesen

Neue Farben

Nach einigen Wochen hatte ich einen Grundkonflikt und eine Prämisse definiert. Das fühlte sich für mich an wie der Grundstein meiner Geschichte. Wie jetzt weitermachen? Ich schrieb Ideen zu verschiedenen Figuren und Orten auf, die für die Handlung wichtig werden könnten. Und dann versuchte ich, meinen Erzähler zu finden: Erzählperspektive, Erzählstimme, Erzählstruktur. Dabei kam ich so richtig ins Schwimmen. Weiterlesen

Konflikt und Prämisse

Sehr aufgewühlt von dem intensiven Gespräch brauchte ich ein paar Tage, bis ich mich wieder an den Roman machen konnte. Ich wählte aus zwei möglichen „Kandidatinnen“ eine Protagonistin aus. Dann machte ich mich daran, den inneren Konflikt der Protagonistin zu definieren und daraus eine Prämisse zu entwickeln. Weiterlesen

Planung

Während der kommenden Wochen entspann sich ein intensiver Mailverkehr. Dann ein erstes Treffen. Wir besprachen meine Erzählung „Essen ist fertig“, die für mein Gefühl etwas mit der Roman-Geschichte zu tun hat. Und erstellten eine Liste von Dingen, die ich für mich abzuklären hatte, bevor es mit dem eigentlichen Schreiben losging. Weiterlesen

Gedankenfenster

Eine Frauenstimme sprach mit an: Ob ich derjenige sei, der einen Roman schreiben und dabei Unterstützung haben wolle. Ja, sagte ich, ganz genau. Sie stellte mir einige Fragen, die mich überraschten und Gedankenfenster aufstießen. Ich erzählte ihr, was Schreiben für mich bedeutet, wie ich zum Schreiben gekommen bin. Wo ich glaubte, mit dieser Romangeschichte hin zu wollen.Und am Ende des Gesprächs wusste ich: Das passt.

Sparringspartner

Schon beim letzten Roman-Projekt hatte ich mir einen „Sparringspartner“ gewünscht, einen Menschen, mit dem zusammen ich die Geschichte im Dialog entwickeln könnte. Weiterlesen