Eine Welt erwacht zum Leben

Ganz langsam kommen die Farben: Figuren und Orte werden dreidimensional, der Erzähler findet seine Stimme und Bilder und einzelne Szenen fügen sich zu einem ganz eigenen Rhythmus zusammen. Es ist sehr spannend, das zu spüren und zu beobachten: Die am Reißbrett entworfene Geschichte fängt an zu leben!

Rein in den Roman-Raum

Nach einer Schreibpause über die Weihnachtstage habe ich mich wieder in die Geschichte gestürzt. Mir ist bewusst geworden, dass ich jetzt – nach über einem Jahr Arbeit am Konflikt, an der Prämisse, am Plot und der Erzählerstimme – wegkommen muss von der rationalen, planerischen Vorgehensweise und auf eine intuitive Ebene gehen muss. Das ist mir bisher noch nicht ganz gelungen – es fällt mir nicht leicht, jetzt ganz loszulassen, reinzugehen in den Roman-Raum und einfach zu schauen, was passiert …

Auf ein Neues!

Am 7. Juli habe ich den Roman Roman und Berlin Berlin sein lassen, bin in den Zug gestiegen und Richtung Süden gefahren – an den Staffelsee, ins traumhaft schöne Blaue Land:

Kreativurlaub im Blauen Land

Kreativpause im Blauen Land

Ich muss gestehen, das ich während der zwei Urlaubswochen kaum an den Roman gedacht habe. Was aber gut war: Denn ich habe jetzt wieder einen frischen Blick auf meine Figuren und mache mich mit neuem Elan an meinen Plot!

 

 

Welche Erfahrungen haben Sie beim Entwickeln von Geschichten gemacht?

In welcher Form haben Sie schon Geschichten erzählt – Kindermärchen, Kurzgeschichte, Comicstrip, Song, Roman, Foto-Story, Film, Theaterstück? Wie haben Sie Ihre Handlung, Ihre Figuren, Ihre Geschichte gefunden? Und wie haben Sie sie weiterentwickelt?

Ich freue mich auf Feedback!

 

 

Plot: Annäherung über Einzelszenen

Das Definieren des Plots über den großen Bogen – keine einfache Sache!

Ich habe etwa zwei Wochen damit verbracht, einige Sätze aufs Papier zu bringen, die meine Geschichte umreißen. Und ich habe mit dabei ertappt, dass ich sehr abstrakt geblieben bin, dass ich eher die psychologische Entwicklung meiner Protagonistin beschrieben habe anstatt die Handlung. Weiterlesen

Roter Faden

Ich mailte meine Erzähler-Gedanken an meine Dialog-Partnerin. Sie beglückwünschte mich zu meinen Ideen, sagte, dass die sich für sie sehr stimmig anhörten und dass sie schon eine lebendige Vorstellung von meinem Erzähler habe. Weiterlesen

Neue Farben

Nach einigen Wochen hatte ich einen Grundkonflikt und eine Prämisse definiert. Das fühlte sich für mich an wie der Grundstein meiner Geschichte. Wie jetzt weitermachen? Ich schrieb Ideen zu verschiedenen Figuren und Orten auf, die für die Handlung wichtig werden könnten. Und dann versuchte ich, meinen Erzähler zu finden: Erzählperspektive, Erzählstimme, Erzählstruktur. Dabei kam ich so richtig ins Schwimmen. Weiterlesen

Konflikt und Prämisse

Sehr aufgewühlt von dem intensiven Gespräch brauchte ich ein paar Tage, bis ich mich wieder an den Roman machen konnte. Ich wählte aus zwei möglichen „Kandidatinnen“ eine Protagonistin aus. Dann machte ich mich daran, den inneren Konflikt der Protagonistin zu definieren und daraus eine Prämisse zu entwickeln. Weiterlesen

Planung

Während der kommenden Wochen entspann sich ein intensiver Mailverkehr. Dann ein erstes Treffen. Wir besprachen meine Erzählung „Essen ist fertig“, die für mein Gefühl etwas mit der Roman-Geschichte zu tun hat. Und erstellten eine Liste von Dingen, die ich für mich abzuklären hatte, bevor es mit dem eigentlichen Schreiben losging. Weiterlesen