Die Kipppunkte des Systems

Im Frühjahr 2011 habe ich einige Ideen aufgeschrieben, die mich dann über drei Jahre lang beschäftigt haben und nicht nur die Initialzündung für einen Roman waren, sondern für eine ganze Romanreihe.

In allen vier Romanen – ein fünfter ist in Arbeit – schwingt das Grundgefühl mit, dass unsere Lebenswelt verschiedene Kipppunkte erreicht hat: Zwischenmenschlich, wirtschaftlich, ökologisch.

Im vierten Roman, den ich letzten Monat als Entwurf abgeschlossen habe, stehen diese Kipppunkte im Mittelpunkt der Geschichte – ganz explizit. In den anderen bilden sie den Hintergrund, vor dem die Geschichten sich abspielen.

Ich lese gerade das Buch „Unsere Welt neu denken“ von Maja Göpel und erkenne darin viele meiner Fragen und auch meine Wut wieder, angesichts einer Welt, in der Ellbogen wichtiger sind als menschliches Mitgefühl.

Die Aktualität der Thematik lässt mich noch inständiger als bisher hoffen, dass endlich ein Verlag diese Romane herausbringen wird!

Haltet die Daumen gedrückt!

Fläming: Die Vorbereitungen!

Ende November steht der Umzug an: Die Romanwerkstatt zieht in den Fläming, und zwar genauer gesagt nach Mahlsdorf bei Wiesenburg/ Mark. Da das Haus, das wir beziehen wollen, erst saniert werden muss, haben wir einen alten Zirkuswagen gekauft, in dem wir überwintern werden.

Hier schon einmal ein paar Fotos:

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Die Allee zum Haus

 

 

 

 

 

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Romanstory „durchkneten“

Fundstück von einer kreativen Erholungspause in Rom ...

Fundstück von einer kreativen Erholungspause in Rom …

Im Juli habe ich das Manuskript zum ersten Mal aus der Hand gegegen, für ein Gespräch mit meiner Schreib-Sparringspartnerin. Da wir beide einem Mailanhang nicht trauten, haben wir eine „konspirative Übergabe“ des Manuskripts in der Woche vor unserem Gespräch vereinbart. Weiterlesen

Romanwerkstatt: Größte Etappe geschafft

Es ist geschafft: Die erste Version des Romans ist fertig und zählt 410 Seiten.

Blick aus dem Fenster der Romanwerkstatt in Potsdam

Blick aus dem Fenster der Romanwerkstatt in Potsdam

Seit Januar bin ich jeden Morgen so früh wie möglich aufgestanden (s. Foto), um genug Zeit zum Tippen zu haben.

Zurzeit lese ich die Geschichte durch, mache Notizen zum Roman und zum Exposé, das ich möglichst bald an Agenturen und Verlage schicken will.

Es bleibt spannend …

Wind um die Ohren

Brodowin, Uckermark

Brodowin, Uckermark

Seit Juli habe ich wie besessen geschrieben. Mittlerweile ist der Roman 160 Seiten lang  – laut Szenenplan etwas über die Hälfte. Meine Hauptfigur ist mittendrin in einem Strudel aus inneren und äußeren Konflikten und zurzeit „überfährt“ mich die Dynamik der Geschichte selbst ein bisschen. Deshalb werde ich am Wochenende erstmal rausfahren und mir den märkischen Wind um die Ohren wehen lassen.

Gas geben!

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Aus dem Archiv: Park Sanssouci 2008

Bisher habe ich den Roman in einem „Wechselspiel“ geschrieben: Erst mit der Hand skizziert und zwei, drei Wochen später dann alles abgetippt. Seit dem Ostsee-Urlaub im Juli bin ich aber in einem derartigen Schreibfluss, dass ich mit dem Abtippen nicht hinterherkomme.

Dieses erhöhte Tempo hat mich zuerst etwas durcheinandergewirbelt. Weiterlesen

Romanfiguren & Eigendynamik

Zurück vom Urlaub im Münsterland und an der Ostsee setze ich mich wieder der Eigendynamik aus, die die Geschichte und die Romanfiguren mittlerweile entfalten. Schon vor dem Urlaub ist mir klargeworden, dass eine der Hauptfiguren, die bisher eher im Hintergrund gestanden hat, jetzt ganz wichtig werden wird. Und: Sie hat auch etwas mit der Ostsee zu tun, deswegen habe ich im Urlaub zwischendurch immer wieder Notizen gemacht und nicht nur faul am Strand gelegen :=)

Am "Kleinen Leuchtturm" der Insel Hiddensee

Am „Kleinen Leuchtturm“ der Insel Hiddensee