Geschafft: Die erste Romanfassung ist fertig!

Aus dem Notizbuch …

Von Juni bis Juni hat’s gedauert: Die erste Romanfassung habe ich im Kasten oder besser: Im Notizbuch. Genauer gesagt: In dreien. Bisher ist alles handschriftlich. Ich liebe das Schreiben mit der Hand. Es ist für mich viel sinnlicher und ich kann dabei viel besser meiner Fantasie freien Lauf lassen als vor dem Rechner.

Ein Jahr lang bin ich Morgen für Morgen an meinem Bauwagen-Schreibtisch gesessen, mit starkem Kaffee und Musik auf den Ohren, und habe an der Geschichte gestrickt. Nach und nach haben die Figuren angefangen zu leben – ein faszinierendes Gefühl! Mittlerweile sind sie mir vertraut wie Freunde.

Und wie in einer Freundschaft braucht man auch zu Romanfiguren manchmal etwas Abstand. Zurzeit lasse ich das Manuskript ruhen. Ich warte darauf, dass ich Sehnsucht nach meinen Figuren bekomme, dass es mich in den Fingern juckt, den ersten Entwurf abzutippen. Mal schauen, wie lange das dauert.

Schon jetzt steht fest: Der Roman wird Teil einer Trilogie, zu der auch der Vorgänger gehören wird. Diese Trilogie habe ich einem Verlag angeboten und warte jetzt auf Antwort. Ich dürft gerne die Daumen drücken!

Geduld, oder: Das Warten auf Antwort.

Hund auf dem Dach. Fährhaus Caputh

Hund auf dem Dach. Fährhaus Caputh

Seit Ende März liegt das Romanmanuskript jetzt bei einer Berliner Literaturagentin, die ich auf der Leipziger Buchmesse kennen gelernt habe. Der Kontakt mit der Agentin ist angenehm, immer freundlich. Ich halte mich mit Nachfragen zurück, da ich weiß, wieviel Papier sich auf ihrem Schreibtisch stapelt. Aber es fällt mir nicht leicht, mich in Geduld zu üben. Weiterlesen

MUT, oder: Der Weg in den Literaturmarkt

Blick auf Werder, Havel

Blick auf Werder, Havel

Bisher habe ich Exposé und Leseprobe an vier Agenturen geschickt und von drei habe ich Absagen bekommen. Was ich daran positiv fand: Es waren keine Standardschreiben, sondern die AgentInnen sind auf das Manuskript eingegangen. Der Tenor war ähnlich: Die Figuren sind interessant, der Konflikt spannend, aber „der letzte Begeisterungsfunke ist noch nicht übergesprungen.“ Weiterlesen