Romanwerkstatt: Größte Etappe geschafft

Es ist geschafft: Die erste Version des Romans ist fertig und zählt 410 Seiten.

Blick aus dem Fenster der Romanwerkstatt in Potsdam

Blick aus dem Fenster der Romanwerkstatt in Potsdam

Seit Januar bin ich jeden Morgen so früh wie möglich aufgestanden (s. Foto), um genug Zeit zum Tippen zu haben.

Zurzeit lese ich die Geschichte durch, mache Notizen zum Roman und zum Exposé, das ich möglichst bald an Agenturen und Verlage schicken will.

Es bleibt spannend …

Wind um die Ohren

Brodowin, Uckermark

Brodowin, Uckermark

Seit Juli habe ich wie besessen geschrieben. Mittlerweile ist der Roman 160 Seiten lang  – laut Szenenplan etwas über die Hälfte. Meine Hauptfigur ist mittendrin in einem Strudel aus inneren und äußeren Konflikten und zurzeit „überfährt“ mich die Dynamik der Geschichte selbst ein bisschen. Deshalb werde ich am Wochenende erstmal rausfahren und mir den märkischen Wind um die Ohren wehen lassen.

Gas geben!

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Aus dem Archiv: Park Sanssouci 2008

Bisher habe ich den Roman in einem „Wechselspiel“ geschrieben: Erst mit der Hand skizziert und zwei, drei Wochen später dann alles abgetippt. Seit dem Ostsee-Urlaub im Juli bin ich aber in einem derartigen Schreibfluss, dass ich mit dem Abtippen nicht hinterherkomme.

Dieses erhöhte Tempo hat mich zuerst etwas durcheinandergewirbelt. Weiterlesen

Romanfiguren & Eigendynamik

Zurück vom Urlaub im Münsterland und an der Ostsee setze ich mich wieder der Eigendynamik aus, die die Geschichte und die Romanfiguren mittlerweile entfalten. Schon vor dem Urlaub ist mir klargeworden, dass eine der Hauptfiguren, die bisher eher im Hintergrund gestanden hat, jetzt ganz wichtig werden wird. Und: Sie hat auch etwas mit der Ostsee zu tun, deswegen habe ich im Urlaub zwischendurch immer wieder Notizen gemacht und nicht nur faul am Strand gelegen :=)

Am "Kleinen Leuchtturm" der Insel Hiddensee

Am „Kleinen Leuchtturm“ der Insel Hiddensee

Zurück vom Darß: Der nächste Schritt im Schreibprozess

Über Ostern habe ich mir auf dem Darß die kalte Ostseeluft um die Ohren wehen lassen, um einmal durchzuatmen und auf neue Gedanken zu kommen. Was mir besonders gut gefallen hat: Der Karsamstags-Gottesdienst in der Seemannskirche Prerow und das anschließende Osterfeuer am Prerow-Strom. Anscheinend habe ich ein Faible für alte Bräuche und Rituale. Da bekomme ich eine richtige Gänsehaut. Weiterlesen

Das Duell: Protagonistin vs. Antagonist

Mittlerweile sind die ersten fünfzig Romanseiten im Kasten und ich stecke mitten drin in der Abenteuerreise der Heldin. Es hat länger gedauert als erwartet, bis sie ihren Gegenspieler kennengelernt hat. Letzte Woche ist es jetzt „passiert“ und ich bin selbst sehr gespannt darauf, welche Dynamik sich daraus entwickeln wird. Weiterlesen

Leserführung: Wie baue ich Spannung auf?

Je tiefer ich in die Geschichte eintauche, desto häufiger stellt sich mir die Frage: Wann gebe ich welche Informationen preis und wie gehe ich mit der Chronologie der Ereignisse meiner Geschichte um? Manchmal spüre ich regelrecht das Bedürfnis, meine Leser auf die Folter zu spannen, ihnen Wissenshäppchen zu geben, Fragen aufzuwerfen und sie erst einige Zeit später – in einem Aha-Moment – aufzulösen. Weiterlesen

Eine Welt erwacht zum Leben

Ganz langsam kommen die Farben: Figuren und Orte werden dreidimensional, der Erzähler findet seine Stimme und Bilder und einzelne Szenen fügen sich zu einem ganz eigenen Rhythmus zusammen. Es ist sehr spannend, das zu spüren und zu beobachten: Die am Reißbrett entworfene Geschichte fängt an zu leben!